Nova, die viel zu früh von uns gehen musste...

Auch mit Nova hatte mein Rudel nicht viel Glück, denn sie durfte nur 3 1/2 Jahre alt werden.

Nova gehörte damals eigentlich nicht direkt zu meinem Rudel, sondern zu einem mit meinem Frauchen verwandtem Rudel. Dorthin kam sie schon als Welpe und eigentlich war alles in bester Ordnung. Auch im Urlaub kam sie immer mit und so lernte sie schon als Junghündin die Schönheit der Berge kennen.

Aber eines Tages kam ein Hilferuf von ihrer Rudelführerin bei meinen Rudelführern an und sie musste wegen Krampfanfällen dringend in die Tierklinik eingeliefert werden. Erste Diagnose: Eventuell eine Allergie und Nierenerkrankung. So bekam sie krampflösende und -lindernde Medikamente und Diätfutter. Allerdings waren Letztere so stark, das Nova nur noch wie ein 'Zombi-Hund' rumlief. Irgendwann konnte das mein erstes Frauchen nicht mehr mit ansehen und so wechselte Nova zu meinem Frauchen und Herrchen. Und auch der Tierarzt wurde gewechselt und der stellte als Diagnose Epilepsie fest. Er setzte die Dosierung schrittweise herab und das Befinden besserte sich. Nova wurde wieder agiler und es schien, mit der Diät und den Medikamenten wäre jetzt das richige Maß gefunden. 

Doch leider kamen die Epilespie-Anfälle wieder, wenn auch nicht so stark und sie waren auch recht gut beherrschbar. Sie kam selbstverständlich immer mit zum Urlaub in die Berge, auch wenn immer die Angst mitdabei war, was tun, wenn unterwegs ein Anfall kommt?!

Weihnachten 2006 musste dann unser Tierarzt einen Noteinsatz fahren, denn meine Rudelführer kamen mit ihrem Latein nicht weiter, will heissen, die Medikamente halfen nicht mehr. Auf Anraten des Tierarztes wurde Anfang des Jahres 2007 eine CT und eine Hirnwasser-Biopsie durchgeführt um organische Ursachen auszuschliessen. Organisch war alles okay, kein Tumor oder ähnliches, auch die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung des Gehirns war ohne Befund. Lediglich die Biopsie brachte ein Ergebnis (ein sehr hoher Toxoplasmose-Titer). Dagegen kam dann zusätzlich Antibiotika zum Einsatz, welches dann auch längere Zeit Linderung brachte und die Laborwerte verbesserte.

Der absolute Rückschlag kam dann im März 2008: Hier konnte auch der Noteinsatz des Tierarztes nicht mehr helfen. Die Krampfanfälle waren so schwer, so das sich meine Rudelführer schweren Herzens entschliessen mussten, sie von Ihrem Leiden zu erlösen...